Wie wird Friede?

Diskussion zum Streit in der Ev. Kirche mit prominenten Gästen aus Kirche und Politik

Moderation OKR Karen Hinrichs

 

Die Evangelische Kirche in Deutschland vertritt in ihrer 2007 erschienen Friedensdenkschrift „Aus Gottes Frieden leben – für gerechten Frieden sorgen“ die Position der „vorrangigen Option für die Gewaltfreiheit“. Gleichzeitig bejaht sie „in einer nach wie vor friedlosen und unerlösten Welt“ den Gebrauch von militärischer Gegengewalt als äußerstes Mittel. Alle Anwendungen kriegerischer Gewalt zeigen jedoch, dass sich damit Konflikte nicht lösen lassen – im Gegenteil: Die Welt schlittert gegenwärtig von einem kriegerischen Abgrund zum nächsten.

 

Warum soll Gewalt, die in der Erziehung und innerhalb unserer Gesellschaften geächtet ist, zwischen den Staaten als „ultima-ratio“, als äußerstes Mittel erlaubt sein? Ist es an der Zeit, dass die Evangelische Kirche ihre ultima-ratio-Militärbejahung aufgibt und beginnt einen Wandel von militärischer Sicherheitslogik zu ziviler Friedenslogik zu fordern und zu fördern? Welches Friedensleitbild hat die Evangelische Kirche und wie könnten die nächsten Schritte zu einer zivilen internationalen Konfliktkultur aussehen?

 

Zu diesen Fragen werden von den Podiumsgästen Eingangsstatements gehalten. Danach werden sie zunächst im Podium und anschließend mit allen Besucher*innen diskutiert.

 

Podiumsgäste:

Karen_1

Karen Hinrichs

Pastor Renke Brahms

Renke Brahms

Theo

Theodor Ziegler

Ute Finckh-Krämer

Dr. Ute Finckh-Krämer

Fernando Enns_b

Fernando Enns

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Moderation:

Oberkirchenrätin Karen Hinrichs, Karlsruhe, Referentin für Grundsatzplanung und Öffentlichkeitsarbeit der Evangelische Landeskirche in Baden

 

Veranstalter:

Werkstatt für Gewaltfreie Aktion Baden
Arbeitsstelle Frieden der Ev. Kirche in Baden

Donnerstag, 4. Juni 2015

19:30 – 21:30 Uhr

Gemeinderaum 1

Evangelische Friedensgemeinde

Schubartstr. 12 in Stuttgart