Peace-Cap – Hut auf für Gewaltfreiheit

 

Mit dem Peace-Cap – in Indien auch Gandhi-Cap genannt – wollen wir beim Evang. Kirchentag auf unsere Forderung „Krieg überwinden! Gewaltfrei leben und handeln!“ aufmerksam machen.

Friedens- und kirchliche Gruppen beklagen, dass innerhalb der Evangelischen Kirche zu wenig für die Umsetzung der „vorrangigen Option der Gewaltfreiheit“ (EKD-Friedens-Denkschrift 2007) getan wird. Wer Krieg als letzte Möglichkeit (ultima ratio) akzeptiert, nimmt in Kauf, dass Krieg weiterhin vorbereitet und geführt wird. Die für das Militär benötigten immensen Ressourcen zementieren den Vorrang von Kriegslogik vor zivilen Alternativen.

Aber Frieden muss in allen Bereichen der Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeübt und vorbereitet werden, um der Gewalt an den Wurzeln wirksam entgegen zu treten.

Das Peace-Cap kann selbst gebastelt und an jedem Ort in- und außerhalb des Kirchentags getragen werden. KirchentagsbesucherInnen können so, wie schon bei früheren Kirchentagen (erinnert sei an die lila Friedenstücher) ein unübersehbares Friedenszeichen setzen.

Das Peace-Cap kann mit eigenen Worten beschriftet werden und hat nur geringe Materialkosten. Papierbögen und Unterstützung beim Falten gibt es im Zentrum Frieden und an etlichen Ständen beim Markt der Möglichkeiten. Mit Hilfe unserer Faltanleitung oder einem kleinen Video kann das Peace-Cap auch schon zuhause gebastelt werden.

Wir freuen uns über Fotos mit euren selbst gebastelten Peace-Caps:

In einer virtuellen ‚Menschenkette für den Frieden‘ werden wir eure Fotos präsentieren. Einfach an info@zentrumfrieden.de schicken! P1030662b rainbow