Warum wir nicht Teil des DEKT-Programm sind

„Frieden stiften“ ist für uns eine zentrale Aufgabe für Kirche und Gesellschaft und Politik.

Beim Kirchentag in Stuttgart sieht das DEKT-Programm keinen zentralen Ort vor, um das breite Spektrum an Friedensarbeit undspiritualität vorzustellen und aktuelle friedenspolitische Fragen zu diskutieren. Deshalb ergriffen verschiedene Friedensorganisationen und kirchliche Einrichtungen die Initiative für das Zentrum Frieden, um Gewaltfreiheit, Friedenstheologie und Pazifismus eine starke Stimme auf dem Kirchentag zu geben.

Bei der Vorstellung des DEKT-Programmes betonte Kirchentagspräsident Andreas Barner, dass der Stuttgarter DEKT ein Friedenskirchentag werden soll: „Wir steuern zu auf einen Kirchentag in Zeiten, die so brutal, so kriegerisch sind, wie schon lange nicht mehr.“

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Peace-Caps – Zeichen setzen für den Frieden (c) WfGA

Das Zentrum Frieden leistet mit seinen über 60 Veranstaltungen und Ausstellungen einen wichtigen Beitrag dafür, das Thema ‚Frieden‘ in den Fokus dieses Kirchentages zu rücken.

Das Zentrum Frieden versteht sich nicht als Konkurrenz oder Abgrenzung zum DEKT. Einige Veranstaltungen des Zentrum Friedens finden sich auch im Programm des DEKT und viele der im Zentrum Frieden aktiven Gruppen wirken in unterschiedlicher Weise am Kirchentag mit. Auf unserer Internet-Seite weisen wir auch auf die Friedensveranstaltungen und -aktionen anderer beim und zum DEKT hin.

Es ist vorgesehen, für den Kirchentag 2017 frühzeitig mit dem DEKT in Kontakt zu treten, um die Erfahrungen des Stuttgarter Kirchentages auszuwerten und möglicherweise 2017 auf dem Kirchentag gemeinsam ein Zentrum Frieden umzusetzen.

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